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Auch scheinbar verrückte Geschäftsideen haben das Potenzial zum Erfolg

Piet Klocke hat unnatürlich rote Haare, Ingo Appelt hat eine auffällige Locke auf der Stirn und Atze Schröder fällt durch seine Minipli Frisur auf. Alle haben eines gemeinsam. Die Markanten teils skurrilen Erkennungszeichen machen sie unverwechselbar.

Mit verrückt erscheinenden Geschäftsideen ist es das Gleiche. Man erinnert sich immer wieder daran und erzählt seinem Freundeskreis, seinen Arbeitskollegen und seinen Internetbekanntschaften darüber. Das ist der Grund, warum verrückte Geschäftsideen oft besonders erfolgreich sind. Eine verrückte Geschäftsidee benötigt kein besonderes Erkennungszeichen, sondern die Umsetzung der Idee ist das, was sie unverwechselbar macht. Damit sind zwei Kriterien für eine erfolgreiche Geschäftsidee automatisch erfüllt: Extrem hoher Wiedererkennungswert und virale Verbreitung. Die umgesetzte Idee wird schnell zu einem sogenannten Selbstläufer.

Manchmal sind verrückte Ideen auch einfach nur der Zeit voraus, weil jemand etwas macht, was noch nie zuvor gemacht wurde. Oder es gibt fortschrittliche Ideen, die dem Zeitgeist schlichtweg vorauseilen. Ein passendes Beispiel für so eine Innovation ist das Konzept, Verpackungsmaterialen aus Molke herzustellen. Umgesetzt wurde das von der renommierten Fraunhofer-Gesellschaft die über jeden Zweifel erhaben ist.

1. Mit einer Millionen Pixel zum Millionär werden

Der Student Alex Tew kam auf die skurrile Idee, seine Website pixelweise zu verkaufen, weil er dringend Geld für sein Studium benötigte. Also bot er auf seiner “The Million Dollar Homepage” Werbefläche pixelweise an. Die One-Million-Dollar-Website war eine verrückte, aber sehr erfolgreiche Idee. Es gab um dieses verrückte Projekt aus dem Jahr 2005 eine riesige Hype in den einschlägigen Medien. Diese Idee war aus der Not heraus geboren.

Die Website bestand aus einer Imagemap im Format 1000×1000 Pixel, die er für je 1,- US-Dollar angeboten hat. Der Erfolg war so überwältigend, dass die verfügbaren Pixel rasend schnell verkauft waren.

Einige Unternehmen kauften gleich ganze Pixelgruppen um ein Logo abzubilden. Mund-zu-Mund-Propaganda und Medien- Interesse machte diese Seite innerhalb kürzester Zeit berühmt und Alex Tew wurde tatsächlich zum Millionär. Das Konzept wurde oft nachgeahmt, aber die Nachahmer konnten diesen überwältigenden Erfolg nicht wiederholen.

2. Auch aus Elchdung läßt sich Geld machen

Das funktioniert leider nicht so einfach wie bei dem berühmten Dukatenesel, der direkt Goldstücke ausscheidet. Um aus Elchdung edles Papier zu machen sind mehrere Arbeitsschritte nötig. Die Ausscheidung der nordischen Elche besteht zu gut 70 % aus Zellulose, dem Hauptinhaltsstoff von Papier. Der Schwede Sune Hagmark kam auf die verrückte Idee aus dem Dung der Elche edles Papier herzustellen. Mit einem ganz normalen Küchenmixer mixt er aus den tierischen Hinterlassenschaften einen Brei, den er dann für die weitere Bearbeitung aufbereitet. Das Papier, das am Ende der Bearbeitungskette entsteht hat eine leicht bräunliche Farbe und duftet schlichtweg nach Holz, das von der Birkenrinde entstammt. Das Endprodukt ist grob strukturiert und mit winzigen Holzstückchen übersät. Das Papier stößt bei Touristen, die seine Farm besuchen auf großen Interesse und auch US-amerikanischen Firmen möchten sein ganz spezielles Papier unbedingt kaufen.

Geschaeftsideen.de

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3. Dating für Meerschweinchen

Meerschweinchen sind nicht gern alleine. Sie fühlen sich erst in Gesellschaft so richtig gut. Nach einer Novelle der schweizerischen Tierschutzverordnung dürfen seit dem 01.09.2011 Meerschweinchen nicht mehr einzeln gehalten werden. Deshalb gibt es im schweizerischen Hirnwil, einem Dorf, das rund 30 km von Zürich entfernt liegt, einen Meerschwein Verleih. Frau Priska Küng kam deshalb auf die etwas verrückte Geschäftsidee das Unternehmen “Meersäuli zum Mieten” zu gründen. Wenn ein Meerschweinchen verstirbt und man kauft einen neuen Partner für das verbliebene Meerschweinchen, steht man früher oder später vor dem selben Problem und es kommt zu einer endlosen Tierhaltungskette. Um das zu vermeiden kann man bei Priska Küng einen neuen Partner mieten. Ab 50,- SFR kann man ein Meerschweinchen als neuen Partner auf Zeit bei Priska Küng mieten. Wenn das eigene Meerschweinchen dann irgendwann das Zeitliche segnet, wird der Mietpartner einfach wieder in Hirnwil zurückgegeben.

4. Ein Plüschtier alleine auf große Reisen schicken

Es gibt kaum Medien, die über diese verrückte Idee nicht berichtet haben. Kinder nehmen gerne ihre Teddys und Kuscheltiere mit auf Reisen, manche Kinder wollen ohne ihre Lieblinge erst garnicht verreisen. Eine spezielle Reiseagentur, die Stofftiere alleine auf Reisen schickt, gab es vor 2010 noch nicht. Die Zeiten ändern sich. Ein cleverer Unternehmer aus Prag kam auf die vollkommen verrückte Geschäftsidee Kuscheltiere auf Reisen gehen zu lassen und in Prag vor Sehenswürdigkeiten zu fotografieren. Prag ist ein wahrer Touristenmagnet mit vielen Sehenswürdigkeiten. Tomio Okamura, der Gründer von “Sendyourdarling” dachte sich, wieso nur Menschen auf den Fotos vor den Sehenswürdigkeiten der Stadt abbilden? Also gründete er das weltweit erste Spezialreisebüro für Plüschtiere. Die skurrile Idee fand einen riesigen Anklang. Die Stofftiere werden von ihren Besitzern an “Sendyourdarling” geschickt und dann von dem Sendyourdarling-Team an bekannten Plätzen in Prag fotografiert. Dann wird das Kuscheltier inklusive eines speziellem Reisepass und (Beweis)Fotos an den Besitzer zurückgesendet. Die Idee wurde vielfach kopiert. In Barcelona, Paris und auch in Königswinter bei Bonn, wo mit „Teddy-In“ ein Reisebüro für Teddys und andere Stofftiere residiert, gibt es erfolgreiche Unternehmen.

5. Landluft in der Dose mit nach Hause nehmen

Geht nicht? Geht doch! Wenn man hört, dass es deftige Landluft in Dosen zu kaufen gibt, will man dem erstmal keinen Glauben schenken, aber trotzdem ist es wahr. Die 24-jährige Bürokauffrau Daniela Dorrer kam auf diese auf den ersten Blick etwas skurrile Geschäftsidee. Jeder Stadtmensch kennt das Gefühl das er bekommt, wenn er eine längere Strecke über das Land fährt und an einer Weide mit Kühen vorbeikommt. Der Duft erweckt bei den meisten Stadtmenschen sofort das Gefühl ländlicher Idylle und Kindheitserinnerungen von Menschen, die auf dem Land groß geworden sind. Daniela Dorrer, aus dem niederbayerischen Landshut fängt den orginal niederbayerischen Stallduft mit Hilfe von Industriewatte als Trägermaterial direkt im Kuhstall in dekorativen Dosen ein und versendet diese Dosen ins In- und Ausland.

6. Social Memories – Die Facebook- Aktivitäten in einem Buch festhalten

Viele Studien haben aufgezeigt, dass immer mehr Facebook Nutzer, immer mehr Zeit auf dem größten sozialen Netzwerk  verbringen. Der Nutzer verbringt viele Stunden auf Facebook, lädt Bilder hoch, postet Videos und Links und teilt Informationen mit anderen. Kurz gesagt, er dokumentiert Teile seines Lebens und Wissens online. Es wäre doch schade wenn all diese Informationen in der virtuellen Facebook- Welt verschwinden würden. Aber es gibt Abhilfe: Social Memories ist eine interessante Facebook Application, welche die Inhalte aus der schnelllebigen Facebook-Welt grafisch visualisiert und in einem Buch verewigt. Die Anwendung stammt von der Deutschen Post DHL und ist in Kooperation mit der Agentur Cosalux aus Offenbach entstanden.

Falls Sie selbst planen sich mit einer Geschäftsidee selbstständig zu machen, wird Ihnen der kostenlose Ratgeber von geschaeftsideen.de weiter helfen. Auch ein kostenloser 2 Minuten Test zum dem Thema “Welche Geschäftsidee passt zu mir” kann wertvolle Anregungen geben.

Dies ist ein honorierter Beitrag