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GfK erweitert geräteübergreifende Werbewirksamkeitsbefragungen um Messung von InApp-Kontakten

GfK misst künftig die Werbekontakte eines Nutzers auf verschiedenen Geräten (Desktop, Smartphone, Tablet usw.) und kann so das Browser- und App-Erlebnis einheitlich untersuchen. Im Rahmen einer Kooperation mit Facebook wird zudem die Auswertung von Facebook-Anzeigen Teil der bestehenden holistischen Lösungen von GfK sein. GfK plant, diese Lösungen ab November 2015 in den USA, Großbritannien, Deutschland und weiteren ausgewählten digitalen Märkten anzubieten.

GfK erweitert die crossmediale Messung von Werbekontakten über verschiedene Geräte hinweg und deren Verknüpfung mit Abverkaufsdaten. Zukünftig werden auch Werbekontakte gemessen, die über mobile Browser und Apps ausgeliefert werden. Ziel ist es, Anzeigen im Rahmen von Werbewirkungsbefragungen ganzheitlich zu untersuchen. Damit werden die Möglichkeiten der geräteübergreifenden Markenwirkung durch Werbewirksamkeitsbefragung entscheidend erweitert.

Die Ausgaben für mobile Werbung werden im Jahr 2016 voraussichtlich 100 Milliarden US-Dollar weltweit erreichen. Das sind 51 Prozent der gesamten digitalen Werbeausgaben. Für 2019 wird sogar eine Verdoppelung auf 196 Milliarden US-Dollar prognostiziert. Dies entspricht 70 Prozent aller Ausgaben für digitale Werbung. Mobile Werbung ist demnach für die Werbetreibenden von enormer Bedeutung. Dennoch gab es bisher für sie – abgesehen von Auslieferungs-Kennzahlen – keinen Vermarkter-übergreifenden Ansatz, mit dem die Wirkung mobiler Werbung ganzheitlich untersucht und Erkenntnisse zur Budgetoptimierung gewonnen werden konnten.

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GfK bietet Mediaagenturen, Online-Vermarktern und Werbetreibenden zukünftig die Möglichkeit, Kampagnen über alle digitalen Medien hinweg und auch hinsichtlich ihrer Markenwirkung zu bewerten. Dafür muss nicht nur der individuelle Werbekontakt gemessen werden, sondern auch, auf welchen Geräten und in welchem Umfeld der Werbekontakt stattfindet.

Die vorgestellten Lösungen werden gerade weiter verfeinert und ab November 2015 in das bestehende Portfolio von GfK einschließlich GfK Experience Effects integriert.

„Vor einem Jahr um diese Zeit sprach ich mit Kunden auf Konferenzen darüber, dass das Hauptproblem mobiler Werbung darin besteht, dass wir diese nicht ausreichend messen können“, sagt Jens Barczewski, Leiter des Bereichs Digital Market Intelligence bei GfK in Deutschland. „Und das trotz der großen Datenmengen, die inzwischen zur Verfügung stehen. Dafür verantwortlich waren in erster Linie technologische Herausforderungen und Datenschutzthemen. Mittlerweile sind wir in der Lage, medien- bzw. geräteübergreifend zu messen und zugleich in vollem Umfang Datenschutzrichtlinien und Gesetze einzuhalten.“

GfK hat außerdem in Zusammenarbeit mit Facebook einen vielschichtigen Ansatz entwickelt, mit dem sich die Wirksamkeit von Werbekampagnen, die über das Facebook-Inventar ausgespielt werden, über alle Geräte hinweg valide untersuchen lässt.

Barczewski weiter: „Durch die Kombination der Werbekontaktmessung in Desktop-Browsern mit der in mobilen Browsern und Apps gelingt es GfK, den digitalen Kreislauf zu schließen. Die Kooperation mit Partnern wie Facebook ermöglicht zudem eine große Abdeckung und Skalierbarkeit des Ansatzes. Wir werden unsere Lösungen im Bereich digitale Werbung kontinuierlich weiterentwickeln, damit Werbetreibende ihre digitalen Aktivitäten besser überprüfen und auf dieser Basis integrierte und erfolgreiche Kampagnen entwickeln können.“

Quelle: GfK