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Marketing reloaded: Informationsfluss im Internet steuern

„Durch den Boom und die Macht der Sozialen Netzwerke müssen Unternehmen ihr Marketing komplett umstellen“, ist Danny Holtschke, Alumnus und Gründer an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin, überzeugt. Daraus hat er zusammen mit seinen beiden französischen Business Partnern eine Geschäftsidee und das Start-up Spotistic entwickelt. Auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie bescheinigt dem Vorhaben Erfolgsaussichten und unterstützt die Weiterentwicklung und Umsetzung des Businessplans nun ein Jahr lang mit dem EXIST-Gründerstipendium, kofinanziert durch den Europäischen Sozialfonds (ESF).

Etwa eine Stunde pro Tag verbringen Konsument/innen nach aktuellen Angaben der Wirtschaftszeitung Handelsblatt durchschnittlich in den Sozialen Netzwerken im Internet. Allein bei Facebook seien rund 25 Millionen Deutsche als Mitglieder registriert. Für Marketing-Fachleute gleicht das World Wide Web einem reißenden Strom an Daten. Kund/innen, Käufer/innen und allerlei Konsument/innen bewerten, tadeln und loben stündlich schier unzählbar viele Produkte in Internet-Foren, auf Online-Plattformen und über Kurznachrichtendienste wie Twitter. Diesen steten Fluss von Informationen, die für Unternehmen sehr wertvoll sein können, will das Start-up in geordnete Bahnen lenken und bündelt Standort-bezogene Daten aus sozialen Netzwerken in einem Web-Dashboard.

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Spotistic listet die „online local footprints“ eines Unternehmens und seiner Wettbewerber und bildet alle virtuellen Interaktionen live in einem einfachen Feed zusammen.

Dies ermöglicht Analysen über das Wettbewerbsumfeld, hilft Kund/innen zu gewinnen und gibt Marketingmanager/innen zudem die Chance, gezielt und schnell auf Rückmeldungen von Kund/innen zu reagieren. „Standort bezogenes Kunden-Feedback ist besonders für Einzelhändler/innen mit sehr vielen Filialen von entscheidender Bedeutung“, betont HWR-Absolvent Danny Holtschke. Es erlaube ihnen, ganz konkret auf Wünsche und Beschwerden zu reagieren. Digitales Marketing sei ein wichtiger Teil der Kommunikation mit Verbraucher/innen und nicht mehr wegzudenken.

Quelle: Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin